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Rückblick mobile.schule DIGITAL November 2023

„Es wird keine Aufgabe mehr geben, die KI nicht lösen kann.“

 Grafik: © mobile.schule

Wie können Lehrkräfte mit der rasanten Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) mithalten? Das Fortbildungsformat mobile.schule DIGITAL bot einen Überblick — von den Grundlagen Künstlicher Intelligenz über Einblicke in die Wissenschaft und die Start-up-Welt bis hin zu ethischen Fragen.


Foto: Prof. Dr. Christian Spannagel © Svenja Spannagel

Das Interesse war groß: Rund 500 Teilnehmende aus Forschung, Lehre und Didaktik ließen sich am 15. November in Online-Workshops zu verschiedenen Aspekten von KI inspirieren. Zu Beginn zeigte Dr. Christian Spannagel, Professor für Mathematik und Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, auf, welche Folgen KI auf Lehr- und Lernszenarien haben kann. Seine Annahme: „Es wird keine Aufgabe mehr geben, die nicht durch KI gelöst werden kann.“ Aber: Um KI-Tools anwenden zu können, müsse man selbst die Aufgaben beherrschen, die man an sie stelle. Hinzu komme, dass für die Verwendung von KI-Leistungen Bewertungskompetenzen erforderlich seien. Tröstlich: Lehrkräfte werden nach Ansicht Spannagels weiterhin gebraucht: „KI kann nicht Experten ersetzen, die Lernprozesse gestalten, persönlich kommunizieren und Kinder auffangen, die Schwierigkeiten haben.“

KI ressourcenschonend einsetzen

In den anschließenden Workshops ging es um Aspekte wie Diskriminierung durch KI, ethische Fragestellungen beim Einsatz in der Schule und auch um Nachhaltigkeit: Wie kann man Schüler und Schülerinnen anleiten, KI ressourcensparend einzusetzen? Wie können Abfragen so formuliert werden, dass sich ihre Anzahl – und damit ihr Energieverbrauch – reduzieren lässt? Über ihre Forschungen dazu berichteten die Wissenschaftlerinnen Janina Schneider und Daphne Theodorakopoulos vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Unterricht

Für Lehrkräfte lohnt eine Auseinandersetzung mit KI schon deshalb, weil sie viele Möglichkeiten bietet, sowohl bei der Unterrichtsvorbereitung als auch im Unterricht selbst zu unterstützen. So kann KI beispielsweise Übungen und Aufgaben automatisch auf den individuellen Lernstand der Schülerinnen und Schüler anpassen. In der Veranstaltung wurde aber auch deutlich, wie groß die Kluft zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfordernissen im Schulalltag ist. „Selbst digital affine Lehrkräfte können kaum mit dem Entwicklungstempo von KI mithalten. Veranstaltungen wie diese helfen dabei, die Schere zwischen digitalen Early Adoptern und digitalen Skeptikern etwas zu schließen“, erklärt Andreas Hofmann, Veranstalter der mobile.schule DIGITAL. Für ihn steht fest: An KI führt vor allem an weiterführenden Schulen kein Weg vorbei. „Schüler und Schülerinnen nutzen KI selbstverständlich, auch wenn sie nicht darüber reden“, sagt Hofmann. Die Zukunft des Bildungswesens liegt also in der geschickten Balance zwischen Mensch und Maschine.

Mehr Informationen zu mobile.schule DIGITAL und den Fortbildungsangeboten finden Sie hier: https://mobile.schule/

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„Es wird keine Aufgabe mehr geben, die KI nicht lösen kann.“

 Grafik: © mobile.schule

Wie können Lehrkräfte mit der rasanten Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) mithalten? Das Fortbildungsformat mobile.schule DIGITAL bot einen Überblick — von den Grundlagen Künstlicher Intelligenz über Einblicke in die Wissenschaft und die Start-up-Welt bis hin zu ethischen Fragen.


Foto: Prof. Dr. Christian Spannagel © Svenja Spannagel

Das Interesse war groß: Rund 500 Teilnehmende aus Forschung, Lehre und Didaktik ließen sich am 15. November in Online-Workshops zu verschiedenen Aspekten von KI inspirieren. Zu Beginn zeigte Dr. Christian Spannagel, Professor für Mathematik und Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, auf, welche Folgen KI auf Lehr- und Lernszenarien haben kann. Seine Annahme: „Es wird keine Aufgabe mehr geben, die nicht durch KI gelöst werden kann.“ Aber: Um KI-Tools anwenden zu können, müsse man selbst die Aufgaben beherrschen, die man an sie stelle. Hinzu komme, dass für die Verwendung von KI-Leistungen Bewertungskompetenzen erforderlich seien. Tröstlich: Lehrkräfte werden nach Ansicht Spannagels weiterhin gebraucht: „KI kann nicht Experten ersetzen, die Lernprozesse gestalten, persönlich kommunizieren und Kinder auffangen, die Schwierigkeiten haben.“

KI ressourcenschonend einsetzen

In den anschließenden Workshops ging es um Aspekte wie Diskriminierung durch KI, ethische Fragestellungen beim Einsatz in der Schule und auch um Nachhaltigkeit: Wie kann man Schüler und Schülerinnen anleiten, KI ressourcensparend einzusetzen? Wie können Abfragen so formuliert werden, dass sich ihre Anzahl – und damit ihr Energieverbrauch – reduzieren lässt? Über ihre Forschungen dazu berichteten die Wissenschaftlerinnen Janina Schneider und Daphne Theodorakopoulos vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Unterricht

Für Lehrkräfte lohnt eine Auseinandersetzung mit KI schon deshalb, weil sie viele Möglichkeiten bietet, sowohl bei der Unterrichtsvorbereitung als auch im Unterricht selbst zu unterstützen. So kann KI beispielsweise Übungen und Aufgaben automatisch auf den individuellen Lernstand der Schülerinnen und Schüler anpassen. In der Veranstaltung wurde aber auch deutlich, wie groß die Kluft zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfordernissen im Schulalltag ist. „Selbst digital affine Lehrkräfte können kaum mit dem Entwicklungstempo von KI mithalten. Veranstaltungen wie diese helfen dabei, die Schere zwischen digitalen Early Adoptern und digitalen Skeptikern etwas zu schließen“, erklärt Andreas Hofmann, Veranstalter der mobile.schule DIGITAL. Für ihn steht fest: An KI führt vor allem an weiterführenden Schulen kein Weg vorbei. „Schüler und Schülerinnen nutzen KI selbstverständlich, auch wenn sie nicht darüber reden“, sagt Hofmann. Die Zukunft des Bildungswesens liegt also in der geschickten Balance zwischen Mensch und Maschine.

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